Lektion 4, Thema 1
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Löschen von Daten

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Zu dem richtigen Umgang mit Daten gehört auch die korrekte Löschung. Das Recht auf Löschen von Daten ist ebenfalls in der Datenschutzgrundverordnung verankert, in Art. 17 der DSGVO.

Für anonyme Daten besteht ein solcher Anspruch nicht. Jedoch ist auch bei anonymen Daten eine Löschung von höchster Wichtigkeit, damit diese nicht in die falschen Hände gelangen können. Dieses ist bei analogen als auch digitalen Datenträgern von Wichtigkeit.

Analoge Datenträger sind zum Beispiel Festplatten, SSDs, CDs, Akten oder USB-Sticks.

Die einfache Löschung der Daten auf dem Datenträger durch Systemanwendungen genügt nicht, um diesen von Daten zu befreien. Eine Wiederherstellung ist noch immer möglich. Das liegt daran, dass lediglich aus den Verwaltungsinformationen des Dateisystems die Verweise auf die Dateien gelöscht werden. Werden die Datenträger an Dritte weitergegeben besteht die Gefahr, dass vermeintlich gelöschte Daten wieder rekonstruiert und ausgelesen werden können. Zum einen möchte niemand, dass auf seine privaten oder geschäftlichen Daten von Unberechtigten zugegriffen wird und zum anderen wird die Vertraulichkeit der hiermit verbundenen Inhalte verletzt

Auch von defekten Datenträgern sollten die Daten vollständig gelöscht werden, da auch bei diesen eine Wiederherstellung der Daten durch Softwareanwendungen nicht ausgeschlossen werden kann.

Zuständiger für die richtige Löschung von Daten ist der Informationssicherheitsbeauftragte (ISB). Er kümmert sich darum, dass die Anforderungen des privaten Sicherheitskonzepts erfüllt werden. Es sollte eine firmeninterne Richtlinie für die Löschung und Vernichtung von Daten erstellt werden.