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Auch bei digitalen Signaturen wird zwischen symmetrischen und asymmetrischen Verfahren unterschieden. Symmetrische Signaturen werden als Message Authentication Code bezeichnet und asymmetrische als elektronische Signaturen.

Bekannt sind sicherlich jedem die digitalen Signaturen beim Versenden oder Empfangen von E-Mails. Das was am Ende einer E-Mail automatisch mitgesendet wird – vor allem beim Austausch mit Geschäftskontakten – und meistens aus einer Kombination des Namens des Verfassers und dem Firmenlogo besteht – ist so eine Signatur. Zum Einsatz kommen digitale Signaturen auch bei der Absicherung von Webbrowsern, digitalen Zertifikaten, Aktualisierung von Software und Signieren digitaler Verträge. Mathematisch betrachtet besteht die Signatur aus einer zum Beispiel 3000 Bit langen großen natürlichen Zahl.

Rechtliche Referenzen stellen in Deutschland das Signaturgesetz (SigG) und in den USA das Electronic Signatures in Global and National Commerce Act (ESIGN) dar. Das Signaturgesetz schafft gem. § 1 Abs. 1 SigG Rahmenbedingungen für elektronische Signaturen.